Welche Musik darf ich auf Youtube, Facebook in meinen Videoprojekten verwenden? Hier gebe ich dir die Antwort!

 

Muss ich jeden Künstler persönlich um Erlaubnis fragen?

Nein, das musst du nicht!

Die Songs welche ich hier vorschlage fallen unter die „Creative Commons“ Lizensierung. Damit informiert der Künstler per Kennzeichnung jeden interessierten Nutzer darüber, wie sein Werk verwendet werden darf.

Was ist überhaupt eine „Creative Commons“ Lizenz?

„Creative Commons“ ist eine gemeinnützige  Organisation, welche verschiedene Lizenzverträge formuliert hat, die im Gegensatz zu den meist unübersichtlichen Paragraphen sehr einfach formuliert sind und den Nutzern oft auch mehr Freiheiten erlauben als es normalerweise das Urheberrecht erlauben würde.

 

Schritt 1: Die Namensnennung

Absolute Grundlage für alle Werke die unter der „Creative Commons“ Lizenz erscheinen ist die Namensnennung. Bei Verwendung des Werkes muss der Künstler also beim Namen genannt werden. Wie stellt man das nun an? Als erstes muss der Name des Urhebers und der Titel des Werkes genannt werden. Zusätzlich sollte ein Link zum Werk bzw. zu den Rechteinformationen oder der Lizenzvereinbarung des Werkes angegeben werden. Das gilt auch für gedruckte Werke oder veröffentlichungen auf Datenträgern wie CDs oder DVDs.

Wenn dies das von dir gewählte Musikstück betrifft erkennst du dies an folgendem Logo:

   CC (Creative Commons) + BY (Namensnennung)

Beispiel:

Du hast ein paar coole Schnittbilder in der Stadt gedreht und legst darüber das Stück „Drops of H20 ( The Filtered Water Treatment)“, dann würdest du mit folgendem Text auf die Lizenz verweisen:

Drops of H2O ( The Filtered Water Treatment ) by J.Lang (c) copyright 2012 Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/djlang59/37792 Ft: Airtone

Viele der Seiten welche ich hier Vorstelle bieten beim Download einen Textbaustein hierzu an der dann einfach per „copy & paste“ verwendet werden kann.

Schritt 2: War es das schon?

Fast – eine Besonderheit haben wir noch. Einige der hier vorgestellten Tracks können die folgende Kennzeichnung aufweisen:

Hier gesellt sich nun das durchgestrichene Pfundzeichen, hier „Nichtkommerziell“ (NC) genannt hinzu. Dies bedeutet im ersten Wurf das der Künstler vorerst nicht möchte, dass dieses Werk mit finanzieller Absicht verwendet wird. Für den Heimgebrauch also kein Problem – für das Werbevideo eines Unternehmens ist die Verwendung jedoch nicht frei. Solltest du jedoch kommerzielle Absichten haben gibt es einen ganz einfachen Weg: Kontakt mit dem Künstler aufnehmen und die Bedingungen verhandeln.

Schritt 3: OK und wohin nun mit der „Namensnennung“?

Hier gibt es verschiede Möglichkeiten. Ein relativ einfacher Weg bietet sich bei Videoportalen wie Youtube. Dort könnt ihr alle relevanten Informationen in die Videobeschreibung einfügen.

Wird das Video von euch nicht immer mit zugehöriger Beschreibung veröffentlicht muss die Namensnennung im Werk selbst geschehen. Wie ihr euch sicher bereits gedacht habt genügt hierfür jedoch ein kurzer Abspann z.B. nach dem Inhalt wo ihr die Namen der Künstler angebt. Ganz wie beim „großen“ Film eben auch.

Kleiner rechtlicher Hinweis zum Schluss: Alle Angaben in diesem Artikel sind ohne Gewähr. Vor einer konkreten Nutzung sollte sich jeder Nutzer selbst informieren, alle notwendigen Rechte zu besitzen.
Weiterführende Informationen hierzu gibt es auf Wikipedia.

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